DER ROSAROTE ZWEIFEL
RAGE HARD-LOVE HARDER
ANSATZ & ZIEL
Eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlich oft negativ oder unkontrolliert geltenden Emotionen wie Wut und Frustration. Ziel war eine interaktive Installation auf Basis dieses Themas zu entwickeln.


PROZESS & IDEENFINDUNG
Ausgehend von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg und insbesondere ihrem Werk „Resurrecting the Sublime“, haben wir eine assoziative Wortwolke entwickelt. Neben Begriffen wie erlebbar, multisensorisch oder Verlust, kristallisierten sich dabei als besonders prägnant fünf Begriffe heraus: Zerstörung, Symbiose, Repetition, Geometrie und Verbindung. Inspiriert von dieser Begriffswelt entstanden erste gestalterische Experimente mit Farbe, Stoffen, Licht, Verbindungs- elementen und unterschiedlichen Formen der Zerstörung. Dabei rückten einige Fragen ins Zentrum unserer Arbeit:
Wie gehen wir mit Gefühlen wie Wut und Frustration um?
Ist es notwendig oder gar heilsam diese auszuleben?
Wie kann dies geschehen, ohne andere dabei zu verletzen?







AUFBAU & UMSETZUNG
Konzeptfarben waren rosa und rot. Das Holzgestell wurde mit rotem Molton abgehangen, um einen abgetrennten und geschützten Raum zu schaffen.






Gipswürfel als zerstörbare Objekte zu entwickeln. Diese waren mit Sprüchen gefüllt, die erst beim zerschlagen sichtbar wurden – vergleichbar mit Glückskeksen, jedoch als „Wutkekse“ gedacht. Ergänzend kamen alte Gipsobjekte aus vorherigen Kursen zum Einsatz, die in die Installation integriert wurden. Der Fokus: Das Zerstören der Gipswürfel führte unmittelbar zur Freilegung einer Botschaft. Dadurch entstand ein Spannungsfeld zwischen der aggressiven Handlung des Zerschlagens und dem oft überraschend positiven, nachdenklichen oder auch ironischen Inhalt im Inneren. Die Teilnehmenden konnten allein oder in Interaktion mit anderen agieren. Die Installation lädt dazu ein, den Ausdruck von Emotionen wie Wut oder Frustration nicht nur destruktiv, sondern auch transformativ zu begreifen. Jedes zerstörte Objekt brachte etwas Neues hervor – eine Botschaft, einen Gedanken, eine Reflexion. So wurde sichtbar, dass Zerstörung nicht nur Verlust bedeutet, sondern auch die Möglichkeit birgt, verborgene Inhalte und neue Perspektiven freizulegen.







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